In Sachsen-Anhalt könnte demnächst die AfD regieren, und während nicht wenige aus sicherer Entfernung meinen, man müsse die rechtsextreme Partei jetzt einfach mal machen lassen, gibt es auch noch die Betroffenen vor Ort, die sich Sorgen machen. Die unmittelbar mit den Auswirkungen einer AfD-Regierung leben müssten. Deren Engagement für Minderheiten und eine diverse Gesellschaft konkret bedroht ist. Hört man sich unter solchen Vertretern der Zivilgesellschaft um, redet man mit einem muslimischen Politiker, spürt man stellenweise eine leise Verzweiflung. Doch keiner spricht davon, jetzt hinzuschmeißen. Im Gegenteil, sie wollen zeigen: Wir sind auch noch da.