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Haushaltswoche: Bas verspricht „Vertrauensschutz“ bei der Rentenreform Setzt die Koalition die Rentenreform um oder überlegt sie es sich anders? Die Sozialministerin Bärbel Bas will die Reform – und macht ein Versprechen.
Bärbel Bas (SPD), Bundesministerin für Arbeit und Soziales, bei den Beratungen zum Bundeshaushalt 2027. Foto: Michael Brandt/dpaIm Streit um die geplante Rentenreform verspricht Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) Vertrauensschutz für angehende Rentnerinnen und Rentner. Bas stellte im Bundestag Verlässlichkeit für die Menschen in Aussicht, die Angst hätten, dass die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren „übermorgen“ abgeschafft werde. „Es wird einen Vertrauensschutz geben, darauf können sich alle verlassen“, sagte Bas in der Haushaltsdebatte. Gleichzeitig kündigte sie an, dass Unternehmen „auch einen sozialverträglichen Abbau der Arbeitsplätze hinbekommen“ sollten. Die Regierung wolle Unternehmen auf Jahre Sicherheit geben, die Arbeitsplätze in der gegenwärtigen Umbruchphase abbauen müssten. Bas stellte sich erneut hinter die Vorschläge der Rentenkommission, die im Juni 33 Vorschläge für eine umfassende Rentenreform vorgelegt hatte. So soll die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren abgeschafft werden. Bas hatte bereits kurz nach Vorlage der Vorschläge auf geplanten Vertrauensschutz und geplante Übergangsfristen hingewiesen. Im Sommer hatte es immer mehr Forderungen gegeben, die sogenannte Rente mit 63 entgegen den Kommissionsvorschlägen beizubehalten.CDU und Rente mit 63 Der Sommer der Selbstzerstörung Die CDU ist inzwischen selbst aus den Fugen geraten. Der Streit um die „Rente mit 63“ ist kurzsichtig – und die Beschädigung und Demontage ihres Kanzlers fahrlässig. Ein Kommentar. Kommentar von Horst von ButtlarAufruf zu RentenreformBas rief die Abgeordneten zu den geplanten Reformen auf. „Wir haben die Wahl zwischen Misstrauen oder Zuversicht, und ich glaube, wir sollten uns für die Zuversicht entscheiden und mutig die Reform angehen.“Bas mahnte: „Wenn wir unser Versprechen einhalten wollen, dass auch in Zukunft die Renten sicher sein sollen und vor allen Dingen die jungen Menschen nicht überbelastet werden, dann braucht es eine Reform.“ Die Koalition müsse daran festhalten, „eine Rentenreform in dieser Legislatur umzusetzen“, forderte die SPD-Politikerin. „Alles andere kommt uns teuer zu stehen, führt zu Rentenkürzungen und zu massiv steigenden Beiträgen.“Bas bekräftigte, die Alterssicherungskommission habe dafür „einen sehr guten Vorschlag“ gemacht. Die Kommission zeige Perspektiven für eine Erwerbstätigenversicherung auf. Bas hob zudem eine geplante bessere Berufsunfähigkeitsrente hervor für diejenigen hervor, die aus gesundheitlichen Gründen nicht so lange arbeiten könnten. Generell solle der Sozialstaat für die kommenden Jahrzehnte fit gemacht werden. dpa Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick







