USA verhängen neue Sanktionen gegen Unterstützer IransDie USA haben am Donnerstag neue Sanktionen gegen Firmen und Einzelpersonen verhängt, die nach Angaben der Regierung in Washington die libanesische Hizbullah und andere von Iran unterstützte Gruppen im Nahen Osten fördern. Mit den Strafmaßnahmen solle Iran wirtschaftlich weiter isoliert werden, teilte das US-Finanzministerium mit. Die Maßnahmen der Finanzaufsicht OFAC richten sich demnach gegen Unternehmen und Personen in Irak, in Libanon und in der Türkei. Diese sollen die irakisch-schiitische Miliz Kataib Hizbullah, die unter dem Kommando der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) stehe, und die libanesische Schiiten-Partei Hizbullah finanzieren.Die Sanktionen sind Teil eines am 24. August angekündigten Vorstoßes. „'Operation Economic Outcast' richtet sich gegen diejenigen, die weiterhin zum strauchelnden iranischen Regime halten“, sagte US-Finanzminister Scott Bessent. „Ob sie Terror finanzieren, Geld waschen oder dem Iran helfen, Sanktionen zu umgehen — wir werden sie finden, sie vom US-Finanzsystem ausschließen und die Netzwerke zerschlagen, die das Regime über Wasser halten.“Das Finanzministerium kündigte zudem an, die meisten Lizenzanträge mit Iran-Bezug abzulehnen. Diese Politik werde beibehalten, bis Iran sein Verhalten ändere. Als Beispiele nannte die Behörde die Blockade der Straße von Hormus, Angriffe auf US-Personal und Partner in der Golfregion sowie das Streben nach nuklearen und konventionellen Waffen. Zudem gab das Ministerium einen Vergleich mit einem US-Bürger bekannt, der wegen mutmaßlicher Sanktionsverstöße 1,43 Millionen Dollar zahlt. Es veröffentlichte auch einen Aufruf an Hinweisgeber, Sanktionsumgehungen oder Geldwäsche durch Iran zu melden.Ian LieschUN-Gesandter warnt vor Gefahr für Schifffahrt durch Huthi-VormarschDer UN-Sondergesandte für den Jemen, Hans Grundberg, warnt den UN-Sicherheitsrat vor einer „neuen und gefährlicheren Phase“ im Jemen-Krieg. Die Einnahme der jemenitischen Hafenstadt Mokha durch die Huthi-Rebellen verschaffe ihnen eine direkte Präsenz an den Zugängen zur Meerenge Bab al-Mandab. Dies wecke ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Freiheit der Schifffahrt auf einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt.Lesen Sie hier mehr dazu: Uli PutzTrump droht Iran mit Angriff auf Anlage Pickaxe MountainUS-Präsident Donald Trump warnt Iran vor Aktivitäten am Pickaxe Mountain und droht mit einem Angriff. „Wir stellen fest, dass es am Pickaxe ein wenig Aktivität gibt. Ich würde Iran raten, keine Dummheiten zu machen, denn wir werden sehr hart zuschlagen müssen“, sagt Trump auf dem Parteitag der Republikaner. Die befestigte Anlage liegt in der Nähe der schwer beschädigten Urananreicherungsanlage Natanz und beherbergt zwei tief unter der Erde liegende Tunnelkomplexe. Trump droht bereits seit mindestens Mitte Juli mit Angriffen auf den Pickaxe Mountain.Uli PutzUS-Kampfflugzeuge laut Medien bei Angriff in Jordanien beschädigtBei nächtlichen Angriffen auf den Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien sind einem Medienbericht zufolge mehrere US-Militärflugzeuge beschädigt worden. Das berichtet die CBS-Reporterin Jennifer Jacobs auf der Plattform X. Eine Maschine vom Typ A-10 Thunderbolt sei getroffen worden. Des Weiteren seien etwa acht F-15-Kampfjets leicht beschädigt worden. Wie die Reporterin weiter berichtet, sollen die Jets aber bereits wieder im Einsatz sein.Uli PutzNach Verlust von US-Unterwasserdrohne: Experten rechnen mit Nachbau durch IranIran könnte die in seinen Besitz gelangte US-Unterwasserdrohne Experten zufolge nachbauen. Die US-Marine spricht von einem älteren Modell, das nach einer Fehlfunktion manövrierunfähig im Wasser getrieben habe. Analysten gehen allerdings davon aus, dass iranische Ingenieure die mechanischen Systeme der Drohne vom Typ Dive-LD des Herstellers Anduril analysieren und kopieren werden. Das US-Verteidigungsministerium und das Unternehmen Anduril haben dazu zunächst nicht Stellung genommen.Uli PutzBericht: Iran-Konflikt könnte bis Ende von Trumps Amtszeit dauernFührende Berater im Weißen Haus haben US-Präsident Donald Trump einem Zeitungsbericht zufolge offenbar intern davor gewarnt, dass der Konflikt mit Iran bis zum Ende seiner Amtszeit andauern könnte. Zu den Beratern zählen auch Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Regierungskreise.Uli PutzBerichte über Explosionen im Süden IransIm Süden Irans ist es örtlichen Medienberichten zufolge im Bereich der Straße von Hormus zu Explosionen gekommen. Betroffen seien die Insel Gheschm in der Meerenge sowie die Städte Sirik und Minab, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf amtliche Quellen. Die Explosionen hätten sich auf dem Meer ereignet, hieß es weiter. Die Ursache der Explosionen sowie die genaueren Umstände blieben zunächst unklar.Preis für Rohöl steigt wieder über 100 DollarDer Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist am Mittwoch wieder über 100 US-Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Hintergrund sind weitere, gegenseitige Angriffe von den USA und Iran rund um den wichtigen Öl-Transportweg durch die Straße von Hormus. Steigt der Rohölpreis, wird tendenziell das Tanken und das Heizen mit Öl und Gas teurer. Ein hoher Ölpreis beeinflusst auch die Preisentwicklung insgesamt, weil der Rohstoff ein wichtiger Kostenfaktor für die gesamte Wirtschaft ist. Der Kampf zwischen den USA und dem Iran um die Kontrolle in der Straße von Hormus war in der Nacht aufs Neue eskaliert. Das US-Militär zerstörte nach eigenen Angaben als Vergeltung für Teherans Angriffe auf ein US-Kriegsschiff fünf iranische Rohöltanker und versenkte einen davon. Irans Revolutionsgarden reagierten nach eigenen Angaben umgehend mit „schweren Raketenangriffen“ auf das mit den USA verbündete Königreich Jordanien. Laut der staatlichen jordanischen Nachrichtenagentur Petra fing die Armee 20 ballistische Raketen ab. Zudem griffen die Revolutionsgarden nach eigenen Angaben erneut mehrere Schiffe in der Region der Straße von Hormus an.Zuletzt war der Brent-Preis Mitte Juli kurzzeitig über 100 Dollar gestiegen. Noch liegt er aber ein gutes Stück unter dem Jahreshoch von rund 126 Dollar, das Ende April erreicht wurde. Damals hatte der Beginn des Irankrieges durch die USA und Israel den Preis stark nach oben getrieben.Uli PutzIran: Revolutionsgarde greift zehn Schiffe im Golf anDie iranische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben zwei US-Schiffe und acht Öltanker im Persischen Golf angegriffen. Dies sei eine Reaktion auf einen US-Angriff auf fünf iranische Tanker, berichten staatliche Medien unter Berufung auf eine Erklärung der Garden. Die zehn Schiffe hätten versucht, ein „verbotenes und unsicheres“ Gebiet in der Straße von Hormus zu durchqueren.Uli PutzJordanien: Fast zwei Dutzend iranische Raketen abgefangenJordanien hat eigenen Angaben zufolge 20 ballistische Raketen aus Iran erfolgreich abgefangen. 18 seien zerstört worden, zwei weitere in entlegene Gebiete gestürzt, teilte die staatliche jordanische Nachrichtenagentur Petra in der Nacht mit. Es habe keine Verletzten gegeben. Zu den Zielen der Angriffe gab es keine Angaben. Die iranische Revolutionsgarde hatten zuvor laut der Nachrichtenagentur Fars von „schweren Raketenangriffen“ auf die US-Militärbasis Al-Asrak gesprochen.Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim gab es mehrere Explosionen auf zwei US-Stützpunkten in Jordanien. Eine Bestätigung dafür gab es weder vonseiten des US-Militärs noch von jordanischer Seite. Iran sprach von Vergeltung für Angriffe des US-Militärs auf iranische Öltanker. Die US-Streitkräfte erklärten, die Attacken auf die Tanker seien Vergeltung für iranische Raketenangriffe auf ein US-Kriegsschiff gewesen.Uli PutzIran will US-Unterwasserdrohne in Straße von Hormus abgefangen habenDie iranische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben am Eingang zur Straße von Hormus eine unbemannte US-Unterwasserdrohne abgefangen. Laut staatlichen Medien handelt es sich um ein Modell vom Typ Dive-LD des US-Rüstungsunternehmens Anduril. Man habe eine der modernsten Unterwasserdrohnen der US-Armee in die Falle gelockt, die mit neuester Technologie ausgestattet sei, teilt die Marine der Revolutionsgarden mit. Das US-Verteidigungsministerium erklärt dagegen, eine Unterwasserdrohne sei bereits vor mehr als einem Tag wegen eines Defekts ausgefallen. Es handele sich um ein älteres Modell, das weder sensible Daten gesammelt noch geheime Sonar- oder Radarausrüstung an Bord gehabt habe.Uli PutzUSA zerstören fünf iranische ÖltankerDas US-Regionalkommando Centcom meldet die Zerstörung von fünf iranischen Rohöltankern am 8. September. Dies sei die Reaktion auf versuchte Raketenangriffe, teilt das Militär mit. Die iranische Revolutionsgarde hätte in den vergangenen zwei Tagen zweimal ein US-Kriegsschiff mit ballistischen Raketen ins Visier genommen. Das Schiff wich den Angriffen laut Centcom erfolgreich aus. US-Außenminister Marco Rubio warnt Iran unterdessen, dass die USA als Vergeltung weiterhin iranische Öltanker attackieren werden. Während eines Besuchs in Kolumbien erklärte Rubio, dass das Land jedes Mal, wenn Iran versuche, Schiffe der US-Marine zu treffen, Tanker verlieren werde.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog Irankrieg: USA verhängen neue Sanktionen gegen Unterstützer Irans | FAZ
Ziel sei die wirtschaftliche Isolation Irans, so das US-Finanzministerium +++ Niedrige Bestände: US-Streitkräfte sollen 30 Patriot-Raketen abgefeuert haben +++ Berichte über Explosionen im Süden Irans +++ alle Entwicklungen im Liveblog






