Mit Demokratie-Predigten lässt sich die AfD nicht bekämpfen. Wie stattdessen eine Politik aussehen könnte, die rassistische Spaltung überwindet.
Im Kampf schließen sich alle zusammen
Jannis Große/SZ Photo/picture alliance
D er Faschismus ist längst da, er ist nur ungleich verteilt. Das hat die Sängerin Achan Malonda vor über zwei Jahren auf einer Anti-AfD-Demonstration gesagt. Was sie meinte: Für Menschen wie Oury Jalloh, der in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte, war der Faschismus längst da. Und für die neun Menschen, die 2020 in Hanau von einem Rechtsextremisten erschossen wurden, auch.
Trotzdem ist der AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt eine Zäsur. Denn mit ihm könnten nun auch Schulen, Verwaltungen und Polizei ganz offiziell rechtsextremen Politiker*innen unterstehen. Was bedeutet das für die Menschen, die von dieser Politik unmittelbar betroffen sein werden?












