Die chinesische Handelskammer bei der EU ist ein prima Indikator, wenn es darum geht, strategische Entscheidungen in Brüssel zu bewerten. Sie vertritt nach eigenen Angaben mehr als 1000 chinesische Unternehmen in Europa. In einer am Mittwoch verschickten Mitteilung zeigte sie sich nun „hochgradig besorgt“, was im Diplomatensprech so viel heißt wie: ziemlich verärgert. Das ist genau die Reaktion, die ein industriepolitisches Vorhaben der EU in Peking hervorrufen sollte. Und sie zeigt, dass die Europäische Kommission mit ihrem Vorschlag zur Reform der öffentlichen Beschaffung richtig liegt.
„Buy European“: Europa muss sich endlich mehr selbst bevorzugen
Will Europa bestehen, braucht es eine bessere Industriepolitik. Die Reform des Vergaberechts ist eine strategisch kluge Entscheidung.












