Werke wie jenes der Leuna Polyamid GmbH oder der Cracker von Dow Chemical sind strukturrelevant. Sie zu retten, würde eine Enteignung rechtfertigen, sagt der ehemalige IWH-Chef Professor Ulrich Blum.
Die Zukunft des ostdeutschen Chemiedreiecks ist ungewiss. Die Leuna Polyamid GmbH wird zum Monatsende ihre Produktion einstellen. Danach soll das Werk, das erst zu Beginn dieses Jahres mit 80 Millionen Euro Steuergeld gerettet wurde, abgebaut werden. Nur noch bis Ende 2027 will der amerikanische Chemiekonzern Dow Chemical seine Anlagen in Schkopau und den Cracker in Böhlen weiterbetreiben. Dann soll auch hier Schluss sein.













