PfadnavigationHomePolitikDeutschlandProbealarm„Unsere Warnsysteme funktionieren zuverlässig“, lobt Dobrindt den bundesweiten TestStand: 13:21 UhrLesedauer: 2 MinutenIn Deutschland findet heute der diesjährige Warntag mit einer bundesweiten Probewarnung statt. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Um 11.00 Uhr erfolgt die Test-Warnung, gegen 11.45 Uhr folgt dann die Entwarnung.Sirenen heulen, Handys schrillen: Beim bundesweiten Warntag wurde erneut der Ernstfall geprobt. Innenminister Dobrindt zog anschließend eine positive Bilanz. Der Probealarm sorgte auch im Bundestag für eine Unterbrechung.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenBundesinnenminister Alexander Dobrindt hat eine positive Bilanz des sechsten bundesweiten Warntags gezogen. „Unsere Warnsysteme funktionieren zuverlässig, erreichen unsere Bevölkerung auf den unterschiedlichsten Wegen und sind wichtiger Teil unseres leistungsstarken Bevölkerungsschutzes“, erklärte der CSU-Politiker in einer ersten Einschätzung.Bei einem deutschlandweiten Probealarm hatten die Menschen um 11.00 Uhr Warnmeldungen auf Handys und Tablets bekommen, die dabei lautstarke Alarmtöne von sich gaben. In vielen Orten heulten die Sirenen; auch über Fernsehen, Radio und digitale Anzeigetafeln wurde die Bevölkerung informiert. 45 Minuten später kam – wie geplant – die offizielle Entwarnung.Lesen Sie auchDie Behörden wollten auf diesem Weg testen, ob sie die Bevölkerung im Notfall gut erreichen – etwa bei einer Naturkatastrophe oder einem militärischen Angriff auf die Bundesrepublik. Auf der Webseite warntag-umfrage.de können Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Warntag mitteilen.Justizministerin Hubig muss ihre Rede unterbrechenDie Warn-Apps machten auch vor den Haushaltsberatungen im Bundestag nicht Halt: Justizministerin Stefanie Hubig (SPD), die in diesem Moment gerade die Eckdaten ihres Etats vorstellte, musste ihre Rede kurz unterbrechen. Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) stoppte daraufhin ihre Redezeit und forderte die Anwesenden auf, ihre Handys auszustellen. Etwa 35 Sekunden später herrschte wieder Stille. Ebenfalls kurzzeitig gestoppt wurde der Prozess um den gewaltsamen Tod des kleinen Fabian aus Güstrow. Der Richter unterbrach die Verhandlung bereits um kurz vor 11.00 Uhr, ehe am Rostocker Landgericht die Mobiltelefone schrillen konnten.Bei der Premiere des Warntags im September 2020 war so viel schiefgegangen, dass der Probealarm für ein Jahr ausgesetzt wurde. Seit 2022 findet der deutschlandweite Probealarm einmal jährlich statt. dpa/nw
Probealarm: „Unsere Warnsysteme funktionieren zuverlässig“, lobt Dobrindt den bundesweiten Test - WELT
Sirenen heulen, Handys schrillen: Beim bundesweiten Warntag wurde erneut der Ernstfall geprobt. Innenminister Dobrindt zog anschließend eine positive Bilanz. Der Probealarm sorgte auch im Bundestag für eine Unterbrechung.












