PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgSPD-Kandidat weist Verdacht der Bereicherung zurückStand: 12:45 UhrLesedauer: 2 MinutenMuss sich rechtfertigen: SPD-Kandidat Krach.Quelle: Kay Nietfeld/dpaKurz vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus wird gegen den SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach ermittelt. Dabei soll es um ein Vergabeverfahren gehen. Nun bezieht er erneut Stellung.Angesichts von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover und Hausdurchsuchungen bei ihm hat der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach den Verdacht der Bereicherung von sich gewiesen. Diesen Vorwurf weise er mit aller Deutlichkeit zurück, sagte der 47-Jährige vor Journalisten in Berlin. «Ich habe niemals privat Geld angenommen. Und ich habe auch niemals als SPD-Vorsitzender hier in Berlin eine Spende angenommen.»Zu dem fraglichen Vergabeverfahren für ein Klinikgelände in der Region Hannover, wo er als Regionspräsident für den Wahlkampf beurlaubt ist, sagte Krach, letztendlich habe nicht der von ihm favorisierte Bewerber den Zuschlag bekommen. An den Vertragsverhandlungen sei er nie direkt beteiligt gewesen.Krach betonte: «Ich habe keine Spende von diesem Unternehmen angenommen. Und ich sage das auch ganz offen: Der Vorwurf der Bereicherung trifft mich persönlich sehr. Denn ich habe immer klare Grenzen gezogen in den zwölf Jahren, in denen ich politisch Verantwortung trage.»