Eineinhalb Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover gegen SPD-Spitzenkandidat Krach. Der erklärte sich nun in einer Pressekonferenz.

10.09.2026, 12.52 Uhr

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD für die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin

Steffen Krach hat sich nach Bekanntwerden von Ermittlungen bei einer Pressekonferenz verteidigt. »Es gibt nichts zu verbergen«, sagte der Spitzenkandidat der SPD eingangs im Kurt-Schumacher-Haus. Er wolle alles offenlegen und beteuerte seine Unschuld.

In Berlin wird in anderthalb Wochen ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Krach war im Sommer 2025 aus Hannover nach Berlin gewechselt, um Spitzenkandidat für die SPD zu werden. Von seiner bisherigen Tätigkeit als Regionspräsident ließ er sich beurlauben.Krach: »Ich weise diesen Vorwurf mit aller Deutlichkeit zurück«Die Staatsanwaltschaft Hannover hatte Ermittlungen gegen Krach aufgenommen. Zu konkreten Vorwürfen äußerte sie sich nicht und verwies auf ermittlungstaktische Gründe. Es gelte die Unschuldsvermutung, hieß es von der Behörde. Am Mittwoch waren mehrere Objekte in Hannover und Berlin durchsucht worden.