Kinder berühmter und gut vernetzter Eltern bekommen viele Türen geöffnet. Treten diese in die Fußstapfen ihrer Erzeuger, ist oft von Nepo-Babys die Rede. Die Wortschöpfung leitet sich von »Nepotismus« ab, der ungerechtfertigten Bevorzugung von Verwandten – also Vetternwirtschaft.

Viele als Nepo-Babys bezeichneten Stars wehren sich gegen diese Zuschreibung. Die Tochter von Model, Sängerin und Schauspielerin Suki Waterhouse, 34, dürfte mit dieser Argumentation nur schwer durchkommen – sofern die heute Zweijährige sich irgendwann für eine Karriere im Showbiz entscheidet.In einem Interview mit dem Magazin Nylon sagte Waterhouse, dass sie ihre Tochter nicht nur unterstützen, sondern deren Status als Nepo-Baby (also Waterhouses Kontakte) regelrecht melken würde.

Berühmte Beispiele für sogenannte Nepo-Babys sind unter anderem Angelina Jolie (Tochter des Schauspielers Jon Voight), Lily-Rose Depp (die Tochter von Johnny Depp und Vanessa Paradis), Jaden Smith (Sohn von Will Smith und Jada Pinkett Smith), Heidi Klums Tochter Leni oder Dakota Johnson (Tochter von Don Johnson und Melanie Griffith).Vor einigen Tagen schaffte es auch Waterhouses Partner Robert Pattinson mit interessanten Aussagen zu seiner Tochter in die Schlagzeilen. Die Geburt seines Kindes habe ihm geholfen, sein hohes Arbeitspensum zu managen. »Zum ersten Mal in meinem Leben wusste ich etwa zwei Jahre lang, wie mein Zeitplan aussehen würde«, sagte der britische Filmstar in Venedig.