Sie kommen aus gut situierten Verhältnissen, tragen meist berühmte Nachnamen und sind von Geburt an mit den nötigen Kontakten in die wichtigsten Branchen ausgestattet. Seit Jahren stehen sogenannte Nepo-Babys – also die Kinder prominenter und einflussreicher Eltern – für eine Debatte über Herkunft, Privilegien und Chancengleichheit.Nicht nur in den USA werfen Promikinder wie Lily-Rose Depp, Brooklyn Beckham, Jaden Smith oder Kaia Gerber immer wieder die Frage auf, wie sehr ihr Erfolg als Schauspieler, Designer, Model oder Musiker tatsächlich auf Talent beruht – und wie viel davon auf den berühmten Namen ihrer Eltern zurückzuführen ist.

Kind berühmter Eltern: Fluch oder Segen?

Auch so mancher deutsche – wenn auch nicht immer hierzulande beheimatete – Prominenten-Nachwuchs hat bewusst den Weg in die Öffentlichkeit gewählt. Das wohl bekannteste Beispiel ist Leni Klum. Nach dem Vorbild ihrer Mutter startete sie bereits vor Jahren ihre eigene Modelkarriere und ist mittlerweile gelegentlich in der Fernsehsendung („Germany’s Next Topmodel“) ihrer Mutter zu sehen.Aber auch Luna, Emma und Valentin Schweiger sowie Jimi Blue, Wilson Gonzalez und Cheyenne Ochsenknecht traten früh in die Fußstapfen ihrer berühmten Eltern. Schon in jungen Jahren standen sie für Filme, Serien und Dokumentationen vor der Kamera.