Schwere Unwetter, Überschwemmungen, Terrorangriffe: In Notfällen muss der Staat die Bürgerinnen und Bürger erreichen können. Am Donnerstag wird das System getestet. Was man dazu wissen muss.
09.09.2026, 14.37 Uhr
Eine Warnsirene auf einem Dach in Berlin
So aktuell wie in diesem Jahr war der bundesweite Warntag selten. Experten stuften die Bedrohungslage in Deutschland als hoch ein: Energieversorger wehren Hackerangriffe ab, über Kasernen und Industrieanlagen werden Drohnen gesichtet, und Sprengstoffanschläge sollen möglichst verhindert werden. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) betonte, es bestehe jederzeit das Risiko von Anschlägen.
Am Donnerstag, 10. September, wird daher erneut getestet, wie gut Deutschland bei der Alarmierung aufgestellt ist. »Im Grunde simulieren wir damit einen Ernstfall: Kommt die Warnung an? Und wissen die Menschen, was sie damit anfangen sollen?«, erklärt das Bonner Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Die Erfahrungen seien wertvoll, weil sie zeigten, wo man besser werden könne.










