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Kommentar: Die Diplomatie-Show von Witkoff und Kushner diente nur einem Zweck Die Ukrainer sind bereit für einen Waffenstillstand, aber Putin setzt weiter auf Krieg. Daran ändert auch das Werben der US-Unterhändler im Kreml nichts.

Witkoff und Kushner (l., Archivbild): Die US-Unterhändler besuchten Moskau und Kiew. Foto: Michel Euler/AP/dpaDer Besuch der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew am Wochenende hat die Ukraine dem Frieden nicht nähergebracht. Zwar sprachen alle Beteiligten hinterher von „substanziellen“ Gesprächen, Witkoff nannte sie „ermutigend“. Aber konkrete Ergebnisse gab es wie erwartet nicht.Die Ukraine hat bereits weitreichende Zugeständnisse gemacht. Präsident Wolodymyr Selenskyj würde einem sofortigen Waffenstillstand entlang der aktuellen Front zustimmen. Putin hingegen hat noch kein einziges Zugeständnis gemacht. Er hält an der Forderung fest, dass die Ukraine den gesamten Donbass abtreten soll.Die USA hatten ihre Vermittlungsversuche Anfang des Jahres eingestellt, weil sich keine Annäherung abzeichnete. Zudem war US-Präsident Donald Trump durch seinen Irankrieg abgelenkt. Dass die Amerikaner nun die Ukraine wiederentdecken, scheint vor allem einem innenpolitischen Kalkül geschuldet zu sein. In Russland stehen am 20. September Duma-Wahlen an, in den USA im November Kongresswahlen. Da macht sich eine Friedensinitiative gut, so aussichtslos sie auch sein mag. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt