Eine größere politische Bühne als das Rednerpult des Bundestages hat die Bundesrepublik Deutschland nicht im Angebot. Wenige Tage nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war es am Mittwochmorgen AfD-Parteichefin Alice Weidel, die diese Bühne als Erste betreten durfte. Ihre Partei ist am Sonntagabend nur knapp an der absoluten Mehrheit vorbeigeschrammt, sie reklamiert einen klaren Regierungsauftrag für sich. Weidel selbst hat Spitzenkandidat Ulrich Siegmund noch am Wahlabend zum Ministerpräsidenten erklärt.
AfD im Bundestag: Für Alice Weidel ist jeder Tag weiterhin Doomsday
Nach dem Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt hätte die AfD-Chefin in der Generaldebatte auch staatstragend auftreten können. Doch womöglich kann sie das einfach nicht.










