Erfolg also. Ein ungewohnter Weggefährte. Und dann dieses ganze Interesse an ihrer Person. Lilli Tollkien muss sich daran noch gewöhnen. Sie hat die Dinge von sich abgestreift, soweit das eben möglich ist, sagt sie. Jetzt aber steht sie wie gefangen in diesem Hausflur, eine Frau im Sommerkleid zwischen Wänden voller Graffiti. Sie fremdelt in ihrem früheren Zuhause. Kein Wunder eigentlich.
Ein Spaziergang mit Autorin Lilli Tollkien
Antiautoritäre Erziehung und sexuelle Gewalt: Tollkiens Roman über eine Kindheit in einer linken Berliner Männer-WG ist für den Deutschen Buchpreis nominiert.







