Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesTrump: Keine kanadischen Produkte mehr in US-BehördenKanada will ab Dienstag Gegenzölle auf US-Importe erhebenAngriff auf demokratische Gouverneurs-Kandidatin in den USATrumps Namensidee für Bundesstaat New Mexico: „New America“Briefwahl in den USA beginnt – Ungewissheit wegen RechtsstreitUSA kündigen Einfuhrverbot für einige kanadische Waren anIm Zollstreit zwischen den USA und Kanada hat die Regierung in Washington Einfuhrverbote für bestimmte Produkte aus dem Nachbarland angekündigt. Einige Molkereiprodukte, alkoholische Getränke und Motorräder sollen ab dem 29. September nicht mehr in die Vereinigten Staaten eingeführt werden dürfen, wie aus Dekreten von US-Präsident Donald Trump hervorging. Es gehe dabei um einen Warenwert im einstelligen Milliarden-Dollar-Bereich, sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter. Mit den neuen Maßnahmen erhöht Washington den Druck, um Ottawa in dem schwelenden Zollstreit zum Einlenken zu bewegen. Nur wenige Stunden zuvor hatte Trump zudem das Beschaffungswesen von US-Behörden angewiesen, künftig keine kanadischen Produkte mehr zu beziehen.Der kanadische Handelsminister Dominic LeBlanc schrieb auf der Plattform X, seine Regierung prüfe derzeit die „jüngsten Zollmaßnahmen der USA“ und stehe in Kontakt mit dem US-Handelsbeauftragten, Jamieson Greer. „Wenn die USA bereit sind, Gespräche aufzunehmen, wird unsere Regierung in gutem Glauben und konstruktiv auf eine sicherere, für beide Seiten vorteilhafte Handelsbeziehung hinarbeiten, die die kanadische Souveränität vollständig respektiert.“Der Zollstreit zwischen den USA und Kanada birgt nach Einschätzung von Wirtschaftsverbänden Chancen für Deutschland und Europa. „Wenn der Zugang zum US-Markt für kanadische Unternehmen schwieriger wird, dürfte ihr Interesse an alternativen Absatzmärkten wachsen“, sagte Volker Treier, Außenwirtschaftschef der DIHK, der Deutschen Presse-Agentur. „Europa kann davon profitieren.“ Mit Kanada habe die EU durch das Handelsabkommen CETA bereits eine Grundlage, um die Wirtschaftsbeziehungen weiter zu verbessern, sagte Treier. „Seit dem vorläufigen Inkrafttreten des Abkommens 2017 ist der Warenhandel zwischen der EU und Kanada um 76 Prozent gewachsen - dennoch ist das Potenzial längst nicht ausgeschöpft.“ US-Regierung kritisiert Ford wegen China-Partnerschaften scharf Die US-Regierung hat die Geschäftspartnerschaften des Autobauers Ford mit chinesischen Unternehmen scharf kritisiert. US-Verkehrsminister Sean Duffy äußerte in einem am Dienstag verschickten Brief an Ford-Chef Jim Farley schwere Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit. Fords Beziehungen zu dem chinesischen Batteriehersteller CATL sowie den Autokonzernen Geely und BYD gäben Anlass zu großer Sorge, hieß es. Ford nahm zu den Äußerungen zunächst nicht Stellung. Die Aktie verlor am Dienstag mehr als vier Prozent.Das Verkehrsministerium sei zutiefst beunruhigt über Fords Abhängigkeit von lizenzierter Technologie von CATL in seinem Werk in Marshall im Bundesstaat Michigan, hieß es in dem Schreiben. Das Gemeinschaftsunternehmen von Ford und Geely in Spanien helfe zudem strategischen Gegnern dabei, auf westlichen Märkten Fuß zu fassen. Darüber hinaus könnten die laufenden Gespräche mit BYD über Bauteile für Hybridfahrzeuge dazu führen, dass subventionierte ausländische Technologie noch stärker in die Lieferketten von Ford integriert werde.Duffy bemängelte außerdem Fords Entscheidung, die Produktion des Modells Lincoln Nautilus erst im Jahr 2030 von China in die USA zu verlagern. Das bedeute ein inakzeptables, mehrjähriges Zeitfenster der Abhängigkeit von chinesischer Fertigung. Kolumbien will mit US-Hilfe Militär und Anti-Drogen-Kampf stärkenKolumbien will mit Unterstützung der US-Regierung seine Streitkräfte modernisieren und den militärischen Kampf gegen Drogenhandel und bewaffnete Banden verschärfen. „Wir brauchen die Unterstützung, die Finanzspritze der Vereinigten Staaten, und wir werden entschlossen im Kampf gegen den Drogenhandel vorgehen“, sagte Kolumbiens neuer Präsident Abelardo De La Espriella nach einem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio in der Hafenstadt Barranquilla.Der rechtsgerichtete Staatschef kündigte den „Plan Patriota Siglo 21“ („Plan Patriot des 21. Jahrhunderts“) zur Modernisierung der kolumbianischen Sicherheitskräfte an. Vorgesehen sind unter anderem modernere Flugzeuge, Drohnen, Hubschrauber, Radarsysteme sowie Luft- und Cyberabwehr. Die USA sollen dabei unter anderem mit Ausrüstung, Ausbildung, Geheimdienstinformationen und finanzieller Hilfe unterstützen.Zudem sollen Drogenlabore, Schmuggelrouten, Geldwäsche und bewaffnete Drogenorganisationen stärker bekämpft werden. De La Espriella kündigte außerdem an, Koka-Anbauflächen wieder mit Chemikalien besprühen zu lassen – eine Praxis, die unter seinem linksgerichteten Vorgänger Gustavo Petro weitgehend eingestellt worden war. Kriminellen drohte der jetzige Präsident mit Gefängnisstrafen oder dem Tod: „Jeder Bandit, der sich nicht unterwirft, wird von uns entsprechend ausgeschaltet.“Trump: Keine kanadischen Produkte mehr in US-BehördenIm Zollstreit zwischen den USA und Kanada erhöht US-Präsident Donald Trump den Druck. Er will kanadischen Firmen den Zugang zum Beschaffungswesen von US-Behörden verwehren. Der US-Präsident wies in einem Post auf Truth Social eigene Behörden an, entsprechende Schritte einzuleiten, um Produkte kanadischen Ursprungs von Listen zu entfernen. Auf diesen sind Unternehmen aufgeführt, von denen US-Behörden über Rahmenverträge Produkte und Dienstleistungen beziehen können.Trump knüpfte seine neueste Anweisung an die Forderung Richtung Kanada, US-Firmen, darunter Milchlandwirten, gleichwertigen Zugang zu ihrem Markt zu gewähren. Der US-Präsident spricht im Zollstreit immer wieder davon, dass es ein Handelsungleichgewicht zulasten der USA gebe. Mit diesem Argument hatte er auch gegen viele andere Länder Zölle verhängt. Trumps Ankündigung fiel auf den Tag, an dem Gegenzölle, die Kanada auf US-Importe erhebt, in Kraft traten. Betroffen sind nach früheren Angaben aus Kanada Produkte aus den Bereichen Stahl und Aluminium, Haushaltsgeräte, landwirtschaftliche Ausrüstung, Zellstoff und Papier sowie Elektronik.Trump provoziert mit neuer USA-KarteUS-Präsident Donald Trump postet auf seiner Plattform Truth Social eine Karte, die unter anderem Kanada, Grönland, Island, Mexiko und Kuba als Teil der USA zeigt. Die Karte selbst bleibt unkommentiert.Trump provoziert immer wieder mit Äußerungen darüber, sich andere Länder einverleiben zu wollen. Kanada, mit dem sich der US-Präsident aktuell im Zollstreit befindet, könne nach Trumps Aussage der 51. Bundesstaat der USA werden. Grönland möchte Trump schon seit vergangenem Jahr kaufen, und mit Kuba könne er vermeintlich machen, was er wolle. Erst im März hatte er dessen Übernahme angedeutet. Dass er nun aber auch ein Auge auf Island geworfen hat, ist neu.Island hat infolgedessen den US-Botschafter einbestellt. Dem Botschafter sei am Montag deutlich gemacht worden, dass der Beitrag völlig unangemessen sei, zitierte der isländische Sender RUV das Ministerium. Von den USA lag zunächst keine Stellungnahme vor.Kanada will ab Dienstag Gegenzölle auf US-Importe erhebenIm Zollstreit zwischen den USA und Nachbarland Kanada ist kein Ende in Sicht. Das kanadische Finanzministerium bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass in der Nacht zu Dienstag (8. September, 00.01 Uhr Ortszeit) Gegenzölle auf US-Importe in Kraft treten werden.Betroffen sind nach früheren Angaben aus Kanada Produkte aus den Bereichen Stahl und Aluminium, Haushaltsgeräte, landwirtschaftliche Ausrüstung, Zellstoff und Papier sowie Elektronik. Die Zölle sollen bei bis zu 50 Prozent auf Importe aus den Vereinigten Staaten im Wert von 27,6 Milliarden Dollar liegen.Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada waren zuletzt gescheitert. Die USA hatten danach im August Zölle von 50 Prozent auf kanadische Waren im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar verhängt – darunter etwa Hockeyschläger, Möbel, Honig und Wein. Kanada legt daraufhin nun nach. Trump droht kanadischem Flugzeugbauer BombardierUS-Präsident Donald Trump will dem kanadischen Flugzeugbauer Bombardier den Vertrieb seiner Maschinen in den USA untersagen, sofern das Unternehmen nicht im Land produziert. „Kein Verkauf von Bombardier mehr in den Vereinigten Staaten! Ihre Produkte sind nicht gut genug!“, erklärte Trump am Montag auf seiner Online-Plattform Truth Social. Wenn der Konzern den US-Markt wolle, müsse er auch dort fertigen und aufhören, Amerika wie ein „Sparschwein“ zu behandeln. Eine Stellungnahme von Bombardier lag zunächst nicht vor. Kanada und die USA befinden sich derzeit in einem Handelsstreit. Angriff auf demokratische Gouverneurs-Kandidatin in den USAEin bewaffneter Angreifer ist auf die demokratische Kandidatin für das Gouverneursamt im US-Bundesstaat Ohio, Amy Acton, losgegangen und hat dabei mindestens zwei Menschen verletzt. Sicherheitskräfte überwältigten den Mann, während Acton bei dem Zwischenfall auf einem Volksfest im Ort Canfield unverletzt blieb, wie ihr Wahlkampfteam mitteilte. Mindestens zwei ältere Menschen wurden verletzt, als der mutmaßliche Täter sich einen Weg durch das Publikum zu der Politikerin bahnte. US-Medienberichten zufolge trug der 38-Jährige unter anderem zwei Pistolen bei sich, die er aber nicht zog.Zum Motiv des Täters, der festgenommen wurde, gab es bisher keine näheren Informationen. Ob er seine Waffen legal besaß und verdeckt mitführen durfte, blieb bislang ebenfalls unklar.Die Politikerin dankte den Sicherheitskräften und wünschte den verletzten Gästen der Veranstaltung rasche Genesung. Es gebe keinen Platz für politisch motivierte Gewalt in Ohio, erklärte ihr Wahlkampfteam. Auch Actons republikanischer Gegner, Vivek Ramaswamy, bezeichnete den Vorfall als „komplett inakzeptabel“. Ähnlich äußerte sich der scheidende Gouverneur Mike DeWine, ebenfalls ein Republikaner. Die Wahl für das Gouverneursamt in Ohio findet parallel zur Zwischenwahl zum US-Kongress am 3. November statt. Amtsinhaber Mike DeWine steht nicht erneut zur Wahl.Ulrike PutzTrumps Namensidee für Bundesstaat New Mexico: „New America“Den Golf von Mexiko hat US-Präsident Donald Trump schon umbenannt, auch einen See an der Grenze zu Kanada, nun nimmt er sich einen Bundesstaat im Südwesten der Vereinigten Staaten vor: Aus New Mexico soll „New America“ werden. Das legte zumindest ein Post Trumps in sozialen Medien nahe, der eine Karte des Bundesstaats zeigte, auf der das Wort „Mexico“ durchgestrichen und mit „America“ ersetzt war. Die Antwort aus dem Bundesstaat kam prompt. „Der Name New Mexico steht nicht zur Debatte“, schrieb die Gouverneurin des Bundesstaats, die Demokratin Michelle Lujan Grisham, auf der Plattform X. Dieser habe schon existiert, bevor es die Vereinigten Staaten überhaupt gegeben habe.Sie warf dem Republikaner Trump vor, vom Iran-Krieg und dem starken Anstieg der Benzinpreise ablenken zu wollen. Während das Weiße Haus seine Zeit damit verschwende, Landkarten auszumalen, sorge ihr Team in „Nuevo México“ für Fortschritte, etwa bei der Gesundheitsversorgung oder kostenloser Kinderbetreuung, schrieb sie. Die Gouverneurin unterstrich mit dem spanischsprachigen Namen des Bundesstaats wohl die tiefe Verankerung der spanischsprachigen Bevölkerung und deren Geschichte in New Mexico.Trump hat in seiner zweiten Amtszeit seit Anfang 2025 schon mehrere Umbenennungen verfügt. Zuerst taufte er den Golf von Mexiko in „Golf von Amerika“ um. Jüngst ordnete er die Umbenennung des Sees Lake Ontario, durch den die Grenze zu Kanada verläuft, in „Lake America“ an. Trump sinnierte bei der Unterzeichnung der Verordnung zur Umbenennung des Grenzsees: „Wir haben einen Golf und einen See. Jetzt fehlt uns nur noch ein Ozean. Vielleicht werden wir also den Namen des Atlantiks und/oder des Pazifiks ändern müssen.“Trump zu Drohnen-Fund in Leipzig: Putin plant keine Angriffe auf Nato Nach dem mutmaßlich russischen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle sieht US-Präsident Donald Trump weiter keine Gefahr eines russischen Angriffs auf die Nato. „Wir sprechen miteinander, ich kenne ihn sehr gut. Putin plant keinen Angriff auf das Nato-Gebiet“, sagte Trump auf die Frage, ob der Fund einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle einen solchen Angriff darstelle. Nähere Angaben machte der US-Präsident dazu nicht.Ähnlich hatte sich Trump bereits Ende August geäußert, nachdem CIA-Chef John Ratcliffe überraschend zu Besuch in Moskau war. Das Wall Street Journal und das Magazin Politico berichteten zuvor, Ratcliffe habe den Kreml vor einem Angriff auf Nato-Verbündete gewarnt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Bundesregierung Russland allerdings noch nicht offiziell für den Anschlagsversuch verantwortlich gemacht. Trump droht: Niedrigerer Leitzins oder Handelstopp mit Ländern Nach überraschend positiv ausgefallenen Jobdaten hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf die unabhängige Notenbank erhöht, die Zinsen zu senken. "Hohe Zinsen benachteiligen die USA auf sehr unfaire Weise, und das werde ich nicht zulassen!", schrieb er in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social. Die Vereinigten Staaten sollten die niedrigsten Zinsen weltweit haben: "Senken Sie den Leitzins, oder ich stelle den Handel mit Ländern ein, mit denen wir ein Defizit haben", postete Trump, offenbar an die Adresse der Notenbank gerichtet. Der US-Arbeitsmarkt hat sich im August mit einem kräftigen Jobaufbau zurückgemeldet und aus Sicht der Finanzmärkte eine baldige Zinserhöhung der Notenbank wahrscheinlicher gemacht.Die US-Notenbank Federal Reserve soll für Vollbeschäftigung und stabile Preise sorgen. Sie hat den Leitzins zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. An den Finanzmärkten wird gerätselt, ob sich die Fed Mitte des Monats zu einer Zinserhöhung durchringen kann. Notenbankchef Kevin Warsh äußerte zuletzt Sorge über die hartnäckige Inflation und nannte den Arbeitsmarkt zugleich "recht stabil".Warsh amtiert erst seit Mai und ist Nachfolger von Jerome Powell, den Trump wegen seiner vermeintlich zu straffen Geldpolitik immer wieder harsch kritisiert und als "Verlierer" tituliert hatte. Warsh hat er hingegen mit zahlreichen Vorschusslorbeeren bedacht. Trump hatte auch erklärt, der neue Fed-Chef werde seinen Vorstellungen folgen müssen. Wenn Warsh erklärt hätte, die Zinsen anheben zu wollen, "hätte er den Job nicht bekommen", so der US-Präsident. Luzia GeierMusk-PAC investiert über 800 000 Dollar in Wahlkampf von RepublikanernSpace-X-Gründer Elon Musk hat in den vergangenen Tagen über sein Super-PAC mehr als 800 000 Dollar in den Wahlkampf für republikanische Kandidaten investiert, denen bei den Zwischenwahlen ein knappes Ergebnis bevorsteht. Wie aus einer am späten Mittwoch eingereichten Meldung hervorgeht, finanzierte Musks politisches Aktionskomitee (PAC) „America PAC“ vor allem den Druck von Wahlkampfmaterialien wie Postwurfsendungen. Der Schwerpunkt lag auf Wahlkämpfen in Texas und anderen umkämpften Bundesstaaten.Die größten Summen flossen nach Texas, wo Musks Unternehmen Space-X seinen Hauptsitz hat. Der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton erhielt für seinen Senatswahlkampf seit dem 20. August 247 595 Dollar aus Musks PAC. Die zweitgrößte Summe von 170 224 Dollar ging an die Kampagne von US-Senatorin Susan Collins. Sie ist Vorsitzende des Bewilligungsausschusses des Senats, der die Bundesausgaben kontrolliert. Auch die Kampagnen der Senatoren Jon Husted und Dan Sullivan, die ebenfalls in für Musks Unternehmen wichtigen Ausschüssen sitzen, wurden unterstützt.Das von Musk mit 50 Millionen Dollar dotierte PAC soll eine wichtige Rolle bei der Mobilisierung republikanischer Wähler spielen. Die New York Times hatte berichtet, das Finanzierungsziel liege bei bis zu 120 Millionen Dollar. Ein Sprecher des America PAC lehnte am Donnerstag eine Stellungnahme ab.Luzia GeierTrump ernennt neuen Staatssekretär fürs HeerNach dem Rücktritt des Staatssekretärs des US-Heeres, Daniel Driscoll, hat Präsident Donald Trump einen neuen Mann für den Posten gefunden. Adam Telle, seit August 2025 für zivile Aufgaben zuständiger Unterstaatssekretär, solle das Amt kommissarisch übernehmen, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. „Er ist ein großer Patriot und wird von allen respektiert.“Anfang der Woche hatte der für das US-Heer zuständige Staatssekretär Driscoll seinen Rücktritt eingereicht. Driscoll, der als enger Vertrauter von Vizepräsident J. D. Vance gilt, hatte das Amt lediglich anderthalb Jahre inne. In den vergangenen Wochen hatte es bereits Spekulationen über seinen bevorstehenden Abgang gegeben. Mehrere US-Medien berichteten über anhaltende Spannungen zwischen Verteidigungsminister Pete Hegseth und Driscoll, der für Operationen, Modernisierung und Ressourcenzuteilung für fast eine Million Soldaten, Nationalgardisten und Reservisten zuständig war.Seit Beginn des Iran-Krieges haben bereits mehrere Spitzenfunktionäre den Dienst quittiert und so Spekulationen über interne Differenzen im Ministerium angefacht. Neben dem Stabschef des Heeres, General Randy George, gehörten dazu auch Marine-Staatssekretär John Phelan sowie Christopher Donahue, Befehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa und Afrika.Luzia GeierGericht in Missouri kippt für Republikaner vorteilhaften Neuzuschnitt der WahlkreiseDer Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates Missouri hat eine von den Republikanern entworfene neue Einteilung der Wahlkreise für die Kongresswahlen im November gekippt. Das Urteil ist eine Schlappe für die Partei im Ringen um den Erhalt ihrer knappen Mehrheit im US-Repräsentantenhaus. Durch die Entscheidung könnte der langjährige demokratische Abgeordnete Emanuel Cleaver wieder in das Repräsentantenhaus einziehen. Sein Wahlkreis in Kansas City war im Zuge des Neuzuschnitts aufgelöst worden.Das Gericht befand, dass der republikanische Innenminister des Bundesstaates, Denny Hoskins, unrechtmäßig ein Referendum über die neue Wahlkreiseinteilung verhindert hatte. Die republikanischen Abgeordneten hatten den Neuzuschnitt als Teil einer von Präsident Donald Trump unterstützten Kampagne durchgesetzt, um die Wahlkreisgrenzen zugunsten der eigenen Kandidaten zu verändern. Die Republikaner sicherten sich landesweit einen Vorteil, nachdem ein Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA es mehreren konservativen Südstaaten erlaubt hatte, Wahlkreise mit einem hohen Anteil an schwarzen Wählern zu zerschlagen.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
USA News: USA kündigen Einfuhrverbot für einige kanadische Waren an
Motorräder, Molkereiprodukte und Alkohol: Ab dem 29. September dürfen einige Produkte aus Kanada nicht mehr eingeführt werden. So will Washington den Druck im schwelenden Zollstreit erhöhen.










