Auf die Frage, wie viel von ihrer eigenen Ehe in die Rollen eingeflossen sei, antwortete Bardem (57): »Gar nichts. Wir sind sehr gut darin, Fiktion und Realität voneinander zu trennen. Sonst würden wir in diesem Job nicht überleben.« Auf die Frage, ob sich die beiden manchmal streiten, antwortete er scherzhaft: »Nein, nein, niemals.«Cruz (52) sagte: »Ich kenne dich seit mehr als 30 Jahren. Stell dir mal vor, wir hätten uns noch nie gestritten.« Bezüglich Arbeit und Privatleben spricht sie von einer gesunden Balance. »Wenn man gemeinsam einen Film vorbereitet, spielt das natürlich eine große Rolle in den Gesprächen, aber das haben wir nicht sehr oft gemacht.«
Florian Zeller als »Schutzschild«Die beiden stünden nur etwa alle fünf Jahre gemeinsam vor der Kamera. »Andere Angebote, die uns unterbreitet wurden, hielten wir entweder nicht für das Richtige für uns oder es war nicht der richtige Zeitpunkt«, sagte Cruz. »Bunker« von Regisseur Florian Zeller läuft im Wettbewerb der Filmfestspiele Venedig.Die Entscheidung für das aktuelle Projekt sei den beiden leichtgefallen, sagte Cruz, was vor allem an der Zusammenarbeit mit dem Regisseur gelegen habe. Zeller habe am Set als eine Art Schutzschild fungiert: »Wir wussten, dass wir auf diese Weise geschützt sein würden – indem jemand in der Mitte stand, der uns einlud, nichts aus unserem Privatleben mitzubringen, sondern einfach wir selbst zu sein, mit all unseren Zellen, die von allem durchdrungen sind, was wir in unserem Leben erlebt haben.«










