Analyse
Stand: 09.09.2026 • 05:08 Uhr
In der Generaldebatte über den Haushalt spricht Kanzler Merz heute im Bundestag. Als Oppositionspolitiker war er für harte Attacken bekannt. Jetzt muss er selbst mit heftiger Kritik rechnen- vor allem nach der Wahl in Sachsen-Anhalt.
Er ist angeschlagen, angefasst und angreifbar - und trotzdem ist aufgeben für Friedrich Merz "keine Option". Aufgeben, das passt nicht zu seinem Selbstverständnis. Friedrich Merz sieht sich als Kämpfer. In der dritten Runde hat er den Parteivorsitz errungen, in der zweiten wurde er zum Bundeskanzler gewählt. Und jetzt am Ziel all seiner Träume das Handtuch werfen? Nein. Und so wird er sich der Generaldebatte im Bundestag stellen. Etwa als Kanzler auf Abruf?
Seine Generalsekretärin Franziska Hoppermann hat versucht, die Debatte um die Kanzlertauglichkeit von Friedrich Merz abzuwenden. Vergeblich.












