Katharina Dröge von den Grünen hat am Mittwoch im Bundestag gefragt, wie der einstige Oppositionschef Friedrich Merz wohl auf den heutigen Kanzler Merz blicken würde: Ginge denn der alte Merz schon so weit, den neuen Merz den schlechtesten Kanzler überhaupt zu nennen? Dröge also knüpfte rhetorisch an den früheren Merz an, während der heutige Merz eher den früheren Olaf Scholz gab, indem er eine nüchterne Rede nach Manuskript hielt und dabei nicht viel Neues sagte.
Merz kündigt große Reformen an, bleibt aber im Ungefähren.
Kanzler Merz macht gerne klare Ansagen, hat aber gelernt, dass er damit den Koalitionsfrieden stört. Bei der Generaldebatte bleibt er vage.







