Die Lesekompetenz erreicht neue Tiefstwerte und das Schulsystem ist weiterhin sehr ungerecht. Deutschland bleibt bei Pisa schlechter Durchschnitt.
Jugendliche mit Smartphone im Dauereinsatz
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Das Smartphone, speziell: Social Media ruiniert die Lesekompetenz, die Schere zwischen stärkeren und schwächeren Schüler*innen vergrößert sich – und was dabei alles andere als hilfreich ist: ein früh aussortierendes Schulsystem. Das sind vielleicht die bemerkenswertesten Ergebnisse der neuen Pisa-Studie der Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD. Deutschland schneidet in den drei getesteten Feldern Mathematik, Naturwissenschaften und Lesekompetenz, wie auch schon bei der letzten Pisa-Erhebung 2022, in etwa beim Durchschnittswert der rund 90 teilnehmenden Länder ab – am schlechtesten mit Platz 26 in Mathematik.
Allerdings sind die Ergebnisse so schlecht wie noch nie: Rund 20 Prozent der 15-Jährigen erreicht in allen drei getesteten Kompetenzen nicht mal mehr ein Basisniveau – also etwa das Verstehen einfacher Texte. In den Naturwissenschaften liegt man erstmals seit 2006 knapp unter dem OECD-Durchschnitt.
















