Die ersten Überwachungskameras mit KI-Software sollen demnächst in Berlin in Betrieb gehen. Am Kottbusser Tor in Kreuzberg wurden die ersten Kameras bis Ende August installiert, wie Innensenatorin Iris Spranger (SPD) in dieser Woche sagte. Sie befinden sich demnach an Gebäuden der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag.Die Kameras müssten noch mit den Computerprogrammen verbunden werden, sagte Spranger. Voraussetzung für die Inbetriebnahme sei auch das Anbringen von Hinweisschildern für die Bevölkerung. Dies sei jedoch noch nicht erfolgt, weil an den vorgesehenen Stellen zurzeit Wahlplakate hingen. Deshalb sollen die Kameras erst nach der Abgeordnetenhauswahl am 20. September in Betrieb genommen werden. Bis dahin seien sie abgedeckt, damit auch optisch klar sei, dass sie nicht filmten.
„Kotti“, Görlitzer Park, Warschauer Brücke, Alex: Bald werden die KI-Kameras eingeschaltet
Berlin investiert Millionen in Videoüberwachung an kriminalitätsbelasteten Plätzen. Die Polizei setzt „semantische KI“ ein, die eine Situation „verstehen“ soll.







