Stand: 08.09.2026 • 10:04 Uhr
In der bisher größten Finanzierungsrunde in Europa hat Mistral drei Milliarden Euro eingesammelt. Das französische Start-up setzt auf offene KI-Modelle und präsentiert sich als Gegenentwurf zu den US-Konzernen.
Im globalen Wettlauf um die Vorherrschaft bei Künstlicher Intelligenz (KI) legt Europa nach - zumindest ein wenig: Das französische KI-Start-up Mistral hat sich in einer neuen Finanzierungsrunde drei Milliarden Euro gesichert und will sich damit gegen US-Schwergewichte wie OpenAI, Google und Anthropic behaupten.
Durch die sogenannte Series-D-Runde steigt die Bewertung des erst vor drei Jahren gegründeten Unternehmens auf über 21 Milliarden Euro - die bislang größte Eigenkapitalfinanzierung eines europäischen Technologieunternehmens überhaupt. Trotz des Rekords spielen die großen KI-Konzerne aus den USA aber in einer anderen Liga: Allein der Branchenprimus OpenAI wurde in seiner jüngsten Finanzierungsrunde mit rund 852 Milliarden Dollar bewertet.
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