Sepp Müller geht nach Merz-Kritik in die Offensive: Er will die CDU Sachsen-Anhalt neu aufstellen – und kandidiert für den Landesvorsitz.
Hat seinen Hut in den Ring geworfen: Sepp Müller (CDU)
Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
dpa | Der Bundeskanzler hat ihn angezählt – doch Sepp Müller geht in die Offensive: Unions-Fraktionsvize Müller will nach der Wahlschlappe seiner Partei bei der Landtagswahl CDU-Landeschef in Sachsen-Anhalt werden und dabei eine klare Linie der Abgrenzung gegen rechts und links verfolgen. „Ich kandidiere als Landesvorsitzender“, sagte Müller nach einer Sitzung des CDU-Landesvorstands in Magdeburg. Der 37-Jährige ist stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Man werde die Demokratie in der Mitte verteidigen, sagte Müller. „Es kann keine Zusammenarbeit mit der extremen Linken geben, und es kann keine Zusammenarbeit mit der extremen Rechten geben“, betonte er. „Wer zu allen Seiten offen ist, der ist nicht ganz dicht.“ Die CDU müsse Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, betonte er. „Deswegen bin ich Sven Schulze und dem Landesvorstand dankbar, dass er sich auf den Weg gemacht hat, einen Neuanfang für unsere Landespartei zu ermöglichen“, sagte er.











