Tausende Menschen ehren bei Trauerfeierlichkeiten in Belgrad den verstorbenen Kriegsverbrecher Ratko Mladić. Serbiens Staatspräsident Vučić fehlt.

Der Sarg des ehemaligen bosnisch-serbischen Kriegsgenerals Ratko Mladic vor der Beisetzung in Belgrad, Serbien, am 7. 9. 2026

Uros Arsic/reuters

Tausende Menschen haben am Montag den serbischen Kriegsverbrecher Ratko Mladić geehrt, der vor eineinhalb Wochen in einem UN-Gefängnis gestorben war. Dort hatte er eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord verbüßt.

Vor der Beerdigung auf dem Topčider-Friedhof in der serbischen Hauptstadt Belgrad war der Sarg mit den sterblichen Überresten Mladićs in der Sveti-Luka-Kirche (St. Lukas) im Stadtteil Vidikovac aufgebahrt. Auf dem Sarg, flankiert von einer uniformierten Ehrenwache, lagen seine militärische Mütze (Sajkaca), sein Säbel sowie militärische Orden.