VW verkauft sein Werk in Osnabrück an israelische Investoren und das Land Niedersachsen. Künftig sollen dort Luftabwehrsysteme produziert werden.

Olaf Lies (SPD), niedersächsischer Ministerpräsident: Absichtserklärung zwischen Volkswagen und Rüstungskonzern ist unterzeichnet

David Ebener/dpa

Das Land Niedersachsen, die Investmentfirma Aurelius Capital aus Tel Aviv und der israelische Rüstungskonzern Rafael Advanced Defense Systems (bekannt für sein Raketenabwehrsystem „Iron Dome“) haben am Montag bekannt gegeben, das VW-Werk in Osnabrück übernehmen zu wollen. Künftig sollen hier Systeme und Komponenten für Luftverteidigungssysteme gefertigt werden.

Über Pläne dieser Art war in Osnabrück schon lange geredet worden – spätestens seit VW 2024 entschied, die Fahrzeugfertigung hier auslaufen zu lassen. 2027 soll das letzte T-Roc Cabriolet gefertigt werden. Fast 2000 Mitarbeiter wären vom Aus betroffen.