Stand: 07.09.2026 • 16:03 Uhr
Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt hat AfD-Spitzenkandidat Siegmund bekräftigt, Ministerpräsident werden zu wollen - im Fall einer stabilen Mehrheit. Genau die will er nun suchen. Das BSW würde sich im dritten Wahlgang nicht querstellen.
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will nach dem Wahlsieg seiner Partei in Sachsen-Anhalt bei den anderen Fraktionen und einzelnen Abgeordneten des neuen Landtags eine Mehrheit suchen. "Selbstverständlich trete ich als Ministerpräsidentenkandidat in Sachsen-Anhalt an, wenn es sich abzeichnet, dass ich eine stabile Mehrheit auf den Weg gebracht habe", sagt er. "Das ist heute überhaupt nicht absehbar. Deswegen ist es jetzt unser Anspruch, genau diese stabile Mehrheit in den nächsten Tagen und Wochen zu organisieren."
"Klarer Regierungsauftrag"
Das Ergebnis der AfD sei ein "ganz klarer Regierungsauftrag - er könnte deutlicher kaum sein", so Siegmund. Um im neu gewählten Landtag eine Regierungsmehrheit zu bekommen, werde er Gespräche führen mit "einzelnen Fraktionen oder einzelnen Abgeordneten, die mit uns gemeinsam diese historische Aufgabe stemmen wollen". Dafür wolle er "jedem Akteur im Landtag von Sachsen-Anhalt selbstverständlich erst mal die Hand reichen". Entsprechende Gespräche würden bereits heute angestoßen.












