Stand: 06.09.2026 • 19:43 Uhr
Seit Tagen sucht die Polizei nach einem 48-Jährigen aus NRW, der für versuchte Sabotageakte gegen das deutsche Stromnetz verantwortlich sein soll. Ein Großeinsatz am Hambacher Forst wurde nun beendet - ohne Erfolg.
Nach mehreren versuchten Sabotageangriffen auf das deutsche Stromnetz hat die Polizei am Hambacher Forst westlich von Köln mit einem Großaufgebot nach einem Tatverdächtigen gesucht. Es geht um einen 48-Jährigen, der Bekennerschreiben verschickt haben soll.
Nach Informationen des WDR ist der Einsatz mittlerweile aber offiziell beendet. Nachdem ein letztes Erdloch geprüft wurde, seien die Einsatzkräfte abgezogen, sagte Polizeisprecher Christoph Gilles demnach. Es waren bis zu 100 Fahrzeuge der Polizei vor Ort. Die Beamten durchkämmten das dichte Unterholz des Waldes, auch die Baumhäuser standen im Fokus.
Laut einem neuen Fahndungsaufruf könnte der Tatverdächtige auch mit einem Fahrrad auf der Flucht sein. Der Mann wird wegen der Sabotageaktionen seit Tagen gesucht. Am Freitag hatten Beamte in der Wohnung des Tatverdächtigen in Gevelsberg in NRW Sprengstoff gefunden.










