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Wenn der norwegische König Harald V. an diesem Mittwoch beigesetzt wird, soll auch Marius Borg Høiby dabei sein. Trotz aller Verfehlungen und einer Verurteilung wegen Vergewaltigung.
Als der Sarg des verstorbenen Königs Harald V. vor wenigen Tagen während einer feierlichen Zeremonie durch die Säle des norwegischen Königsschlosses getragen wurde, erregte vor allem eines Aufsehen. Neben dem Sarg ging, gemeinsam mit den Kindern und Enkeln des Monarchen, mit starrem Blick Marius Borg Høiby. Der Sohn der neuen Königin Mette-Marit - im Juni wegen zweier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht zu vier Jahren Haft verurteilt.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Høiby beabsichtigt, es anzufechten. Aber das Signal ist klar und stark: Der Stiefsohn des neuen Königs Haakon VIII. gehört zum engsten Kreis der Familie - auch wenn er in nicht allzu ferner Zukunft ins Gefängnis wandern könnte. Die Zeremonie war eigentlich privat, doch das Königshaus entschied sich dazu, sie im Fernsehen übertragen zu lassen - und ließ damit alle Welt zusehen.














