Das Ultimatum an den Berliner Senat ist abgelaufen. Nach ihrem erfolglosen Erpressungsversuch macht die Hackergruppe Rhysida die gekaperten Daten öffentlich zugänglich.
Nun nicht mehr vertraulich: allerlei Dokumente und Vermerke aus Berlins Amtsstuben
Sebastian Gollnow/dpa
dpa | Das Ultimatum der kriminellen Hackergruppe Rhysida nach ihrem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung und ihrer Lösegeldforderung an den Senat ist abgelaufen. Nach dem Verstreichen der Frist am Freitagnachmittag wurde auf der Webseite der Erpresser im Darknet die „Auktion“ beendet. „Alle Dateien wurden im öffentlich zugänglichen Bereich hochgeladen – viel Spaß beim Stöbern, Datenjäger!“, hieß es dort.
„Nach dem, was ich jetzt hier sehen kann, haben sie den kompletten Datensatz für alle zur Einsicht live gestellt“, sagte der Sprecher des Chaos Computer Clubs, Joachim Selzer, gegenüber dpa. „Das ist für die Berliner Verwaltung schon unangenehm. Das sind natürlich sehr viele interne Daten, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Ich sehe hier zum Beispiel Personalangelegenheiten, auch Arbeitszeugnisse. Mit solchen Daten können Kriminelle immer irgendetwas anfangen.“










