Deniz Kurku, Niedersachsens Migrationsbeauftragter, gibt auf. Gegen seine Schwiegermutter wird im Zusammenhang mit dem Sechsfach-Mord von Stade ermittelt.

Nach Morddrohungen zurückgetreten: Deniz Kurku

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Der niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku, gibt sein Amt auf. Das gab die Staatskanzlei in Hannover am Freitagmorgen bekannt. Zuvor hatte der Spiegel berichtet. Deniz Kurku ist seit Wochen massiven Anfeindungen ausgesetzt, weil seine Schwiegermutter in den sechsfachen Mord an So­zi­al­ar­bei­te­r:in­nen in einem Mutter-Kind-Heim in Stade im Juli verwickelt sein soll.

Mit seinem Rücktritt, so heißt es in der schriftlichen Erklärung, wolle er vor allem das Amt schützen, das er so nicht mehr in dem erforderlichen Maße ausüben könne. Schon zuvor war allerdings bekannt geworden, dass er und seine Familie massive Morddrohungen erhalten haben. Der Staatsschutz ermittelt.