Neue Zeugenaussagen haben bei der Verhandlung am 3. September für Aufruhr im Mordprozess um den Tod des achtjährigen Fabian gesorgt. Vor dem Landgericht Rostock berichteten drei Kinder, sie hätten Fabian am Nachmittag des 10. Oktobers noch in Güstrow gesehen. Zu diesem Zeitpunkt soll Fabian jedoch nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft bereits tot gewesen sein.
Zwei Schulkameraden sagten, sie hätten Fabian am 10. Oktober 2025 am frühen Nachmittag vor einer Bäckerei in der Nähe seiner Schule gesehen. Er sei mit seinem Fahrrad unterwegs gewesen. Einer der Jungen will ihm wenig später erneut bei einer Kirche begegnet sein.
Allerdings blieb eine entscheidende Unsicherheit: Mindestens einer der Zeugen konnte nicht ausschließen, dass die Begegnungen bereits am Donnerstag und nicht erst am Freitag stattgefunden hatten. Auch an Einzelheiten zu Fabians Kleidung und Fahrrad erinnerten sich die Kinder nur begrenzt.
Mädchen berichtet von zwei Männern hinter Fabian
Eine weitere junge Zeugin erklärte, Fabian am 10. Oktober zwischen 14 und 15 Uhr in der Nähe seiner Wohnung gesehen zu haben. Hinter ihm seien zwei schwarz gekleidete Männer mit schwarzen Haaren und Bärten gegangen. Als Fabian schneller geworden sei, hätten auch die Männer ihr Tempo erhöht.






