Im Mordprozess um den Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow schweigt die Angeklagte weiter, es kommt daher auf Indizien an. Drei aktuelle Zeugenaussagen dürften der Verteidigung nicht unbedingt helfen.
27.05.2026, 18.31 Uhr
Angeklagte neben ihren Anwälten vor Gericht
Wer hat den achtjährigen Fabian aus Güstrow getötet – und warum? Im Mordprozess gegen die 30-jährige Angeklagte geht die akribische Spuren- und Beweisauswertung am Landgericht Rostock weiter. Am sechsten Verhandlungstag hat nun eine Zeugin ausgesagt, die am Tattag drei Fotos machte. Diese zeigen Rauchschwaden und ein kleines Feuer am späteren Fundort des Leichnams in der Nähe von Klein Upahl.
Die 45-Jährige, die in Klein Upahl wohnt, war am 10. Oktober 2025 mit ihrem Pony unterwegs. Sie führte ihr Pferd damals wie oft zu Fuß über den Feldweg in einen Wald und passierte dabei auch den Tümpel, an dem Fabian am 14. Oktober 2025 nach viertägiger intensiver Suche gefunden wurde. Als sie das Feuer bemerkte, machte sie Fotos davon und auch von weißen Rauchschwaden über der Stelle. Die Bilder entstanden laut Metadaten des Handys am 10. Oktober um 14.59 Uhr und um 15 Uhr.











