Angeschlagen – aber wovon? Friedrich Merz und die Frage, die Berlin nicht loslässt
Müde, gereizt, fahrig: Beobachter beschreiben einen Kanzler, der nicht nur politisch angeschlagen wirkt. Das Kanzleramt hält mit einem Wort dagegen: „Nein.“
Nach fast vier Wochen weitgehender öffentlicher Abwesenheit hatte der Kanzler bei seinen ersten Fernseh- und Wahlkampfauftritten offenbar ein Problem, das sich nicht mit einer Pressemitteilung wegmoderieren lässt: Beobachter beschrieben Friedrich Merz als müde, gereizt, mitunter fahrig – jedenfalls als einen Kanzler, der nicht nur politisch angeschlagen wirkte. Die Bundesregierung bekam deshalb in der Bundespressekonferenz diese Woche eine Frage gestellt, die im politischen Berlin gewöhnlich erst dann laut wird, wenn sie längst durch die Hinterzimmer wabert: Ist der Regierungschef gesundheitlich angeschlagen?








