Fuge – ein schönes Wort, das auf dialektische Weise die Bedeutungen von Trennung und Verbindung markiert und auch noch gut klingt. So heißt die Installation, mit der der in Istanbul geborene und in Paris lebende Künstler Sarkis das Gorki-Theater bespielt. Seit diesem Freitag kann man das Haus auch schon tagsüber betreten, damit ist die Spielzeit unter der neuen Intendantin Çağla Ilk eröffnet. Sie löst nach 13 Spielzeiten ihre Vorgängerin Shermin Langhoff ab, die das Haus aus einem postmigrantischen Impuls heraus als Ensembletheater führte.
Neustart im Gorki: Çağla Ilk eröffnet ihre erste Spielzeit mit der Installation „Fuge“ von Sarkis
Regenbogen-Neon, Kantors Originalkreuze und freigelegter Marmor im Foyer: So beginnt die Ära nach Shermin Langhoff am Berliner Gorki-Theater.








