Neuwagen von Volkswagen auf dem Werksgelände in Zwickau

Der Aufsichtsrat des Automobilkonzerns Volkswagen hat dem ​Rettungsplan des Vorstands zugestimmt. Die Abstimmung ‌sei einstimmig erfolgt, teilte das Unternehmen nach einer Sitzung des Präsidiums ​mit. Der Zukunftsplan schaffe die ⁠Voraussetzungen, ⁠um den Volkswagen-Konzern und seine Marken leistungsfähiger, wettbewerbsstärker und zukunftsorientierter aufzustellen, hieß es weiter. ‌Die Umsetzung des ​umstrittenen Zukunftsplans ‌sei nach Auffassung des Vorstands und des Aufsichtsrats zwingend erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit ‌des Volkswagen-Konzerns, zu dem auch Porsche und Audi gehören, zu erhalten und für die Zukunft ‌nachhaltig ​zu ‌sichern.

Der sogenannte Zukunftsplan 2030 von Volkswagen sieht vor, in den kommenden Jahren weitere 50.000 Stellen zu streichen. Diese Anpassung der weltweiten Personalkapazitäten sei notwendig, um die Ziele des Transformationsprogramms zu erreichen, teilte der Konzern mit.

Vier VW-Werke stehen demnach auf der Kippe. Für die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könne keine wettbewerbsfähige Folgebelegung gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewährleistet werden, teilte VW mit. Für diese Werke würden »parallel und ergänzend alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft«.