Nach einer Brandattacke auf eine Münchner Baustelle vermuten Ermittler, dass ein Rüstungsunternehmen das Ziel war. Zwei Menschen wurden festgenommen.
Funktechnik auch für das Militär: Das Bayerische LKA vermutet einen Anschlag gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich
Sebastian Christoph Gollnow/dpa
dpa/taz | Nach einer Brandattacke auf eine Baustelle in München vermutet das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Es werde wegen eines politischen Hintergrunds ermittelt, sagte ein Sprecher des LKA. Deswegen habe das LKA die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Laut Bayerischem Rundfunk handelt es sich um den Technologiekonzern Rohde & Schwarz. Das Unternehmen habe den Polizei- und Feuerwehreinsatz bestätigt, halte sich aber mit weiteren Informationen zurück. Der Konzern ist unter anderem im Bereich Sicherheitstechnik und Kommunikation für Behörden und das Militär tätig.
Mehrere Brandsätze waren in der Nacht auf die Baustelle geworfen worden. Später nahmen Einsatzkräfte zwei Menschen an einer Tankstelle fest, wie ein Sprecher des Münchner Polizeipräsidiums erklärte. Ob sie mit der Tat in Verbindung stehen, werde nun ermittelt. Zunächst hatte der Bayerische Rundfunk berichtet.










