Stand: 03.09.2026 • 09:57 Uhr
In München sind Brandsätze auf die Baustelle des Rüstungskonzerns Rohde & Schwarz geworfen worden. Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) vermutet einen Anschlagsversuch. Zwei Menschen wurden festgenommen.
In München sind in der Nacht mehrere Brandsätze auf eine Baustelle geworfen worden. Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) vermutet einen Anschlagsversuch gegen ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich. Es werde wegen eines politischen Hintergrunds ermittelt, sagte ein Sprecher des LKA. Deswegen habe das LKA die Ermittlungen in dem Fall übernommen.
Um welches Unternehmen es konkret geht, sagte der Sprecher nicht. Laut Bayerischem Rundfunk (BR) handelt es sich um eine Baustelle vor der Zentrale des Technologiekonzerns Rohde & Schwarz. Das Unternehmen ist unter anderem im Bereich Sicherheitstechnik und Kommunikation für Behörden und das Militär tätig.
Seiner Website zufolge bietet es etwa Funküberwachungssysteme und Sicherheitsscanner für militärische Nutzung, aber auch für zivile Nutzung konzipierte Messtechnik und Produkte im Bereich Cybersicherheit an.










