PfadnavigationHomePolitikAuslandUkraineGeheimdienstmitarbeiter schießen aufeinander – Selenskyj spricht von „skandalöser Situation“Stand: 03.09.2026Der ukrainische Präsident Wolodymyr SelenskyjQuelle: Antti Aimo-Koivisto/Lehtikuva/dpaEin Schusswechsel mitten in Kiew mit mehreren Verletzten zwischen Mitarbeitern des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU und des Militärgeheimdienstes HUR: Präsident Selenskyj gibt sich empört und verlangt Aufklärung.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen undurchsichtigen Schusswechsel zwischen seinen Geheimdiensten scharf kritisiert. Er sprach in einer Videobotschaft von einer „absolut skandalösen Situation“. Der Generalstaatsanwalt müsse klären, warum sich Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes SBU und des Militärgeheimdienstes HUR in Kiew einen Schusswechsel mit Verletzten geliefert hätten, sagte Selenskyj. „Hier in der Ukraine darf nur auf russische Besatzer geschossen werden, um die Ukraine zu verteidigen“, sagte er.Der SBU teilte am Mittwoch zunächst mit, gemeinsam mit dem HUR sei es gelungen, einen aus Moskau gesteuerten Anschlag auf einen russischen Oppositionellen zu verhindern. Nach Kiewer Medienberichten soll es sich dabei um einen Offizier des Russischen Freiwilligenkorps RDK handeln, das auf Seiten der Ukraine kämpft.Später schrieb der SBU, seine Einsatzkräfte seien bei einer Ermittlungsaktion von Unbekannten angegriffen worden. In einem Schusswechsel seien mehrere Angreifer verletzt worden. Sie hätten sich als Armeeangehörige herausgestellt. Die Aufsicht über die russischen Freiwilligen führt der Militärgeheimdienst HUR, der sich bislang nicht offiziell zu dem Vorfall äußerte.dpa/krott
Ukraine: Geheimdienstmitarbeiter schießen aufeinander – Selenskyj spricht von „skandalöser Situation“ - WELT
Ein Schusswechsel mitten in Kiew mit mehreren Verletzten zwischen Mitarbeitern des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU und des Militärgeheimdienstes HUR: Präsident Selenskyj gibt sich empört und verlangt Aufklärung.












