»Ich habe ihm meinerseits versichert, dass die Ukraine bereit ist, mit Fachwissen, Erfahrung oder auf anderen Gebieten zu helfen, wo Deutschland dies benötigt«, sagte Selenskyj über sein Gespräch mit Merz. Die beiden sprachen demnach auch über ein geplantes Drohnenabkommen. Die Ukraine und Deutschland seien gerade dabei, den Vertragstext abzuschließen. »Dies wird unter anderem sicherlich sowohl Deutschland als auch der Ukraine zusätzliche Möglichkeiten zum Schutz bieten«, sagte Selenskyj.

Selenskyj: Persönliches Treffen mit Merz vereinbartEinen Termin für die Unterzeichnung des Abkommens teilte der ukrainische Präsident zunächst nicht mit. Vereinbart hätten er und Merz aber ein persönliches Treffen. Selenskyj dankte Merz einmal mehr auch »für die verlässliche deutsche Unterstützung und die Führungsrolle beim Schutz der Leben der Ukrainer und Ukrainerinnen – noch in diesem Monat werden neue Flugabwehrpakete aus Deutschland eintreffen«. Selenskyj schrieb: »Danke, Deutschland! Danke, Friedrich!«

Bei dem Telefonat habe Merz Selenskyj auch darüber unterrichtet, dass die Bundesregierung für den Anschlagsversuch in Leipzig Russland verantwortlich mache, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Zudem habe Merz betont, dass sich die Ukraine auf die entschlossene Fortsetzung der zivilen und militärischen Unterstützung Deutschlands verlassen könne. Selenskyj habe Merz für die deutsche Unterstützung, auch bei der Luftverteidigung, gedankt.