Von der Reform der Einkommensteuer sollen kleine Einkommen und Familien profitieren. Die kalte Progression würde aber nicht ausgeglichen, so die Kritik.
Die Hand, die dir in die Tasche greift: Lars Klingbeil
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Mit dieser Reform „sollen vor allem Steuerpflichtige mit kleinen und mittleren Einkommen entlastet werden“, verspricht Finanzminister Lars Klingbeil (SPD). Die Bundesregierung beschloss am Mittwoch auch, dass „besonders Familien mit Kindern“ profitieren. Allerdings kritisierten sowohl Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) als auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), dass 2027 und 2028 unter dem Strich gar keine Entlastung stattfinde.
Grundsätzlich beschlossen hatten die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD die Reform schon im Koalitionsausschuss Anfang Juli. Dadurch steigt der Grundfreibetrag, bis zu dem keine Steuer fällig ist, von jetzt 12.348 Euro pro Jahr auf 12.900 Euro 2028. Bis zu einem Bruttoverdienst von 70.600 Euro will die Koalition den Steuertarif leicht abflachen. Die einzelnen Steuersätze greifen dann erst bei etwas höheren Verdiensten, und den Beschäftigten bleibt mehr Geld auf den Konten.














