Damit solle die Handelbarkeit verbessert werden. Zudem wolle man für mögliche Krisen besser gewappnet sein. Insgesamt seien 27,5 Prozent der in Nordamerika gelagerten Vorräte transferiert worden. „Gold, das bei der Bank of England verwahrt wird, gilt als das weltweit am einfachsten handelbare Gold und ist daher in einer Krisensituation am schnellsten verfügbar“, ​hieß es weiter.„Wir gehen davon aus, dass wir sie niemals einsetzen müssen, aber wir müssen unsere ⁠Widerstandsfähigkeit und ⁠Vorsorge stärken“, sagte Zentralbankchef Olaf Sleijpen (56) über die Goldreserven. Die Verlagerung verlief über den Verkauf von rund 59 Tonnen Gold in New York und den gleichzeitigen Ankauf des gelben Edelmetalls in ‌London, das den internationalen Marktstandards der Bank of England entsprach.

Höhe der Goldreserven bleibt gleichZudem ​wurden 27 Tonnen Gold ‌physisch von Nordamerika in die Niederlande transportiert. Eine gleich große Menge Gold wurde aus dem niederländischen Tresor in Zeist nach London verlagert. Durch diese Maßnahme erübrigte sich nach Angaben der Notenbank ein Umschmelzen der Goldbarren. Die Übertragung veränderte die Höhe ‌der niederländischen Goldreserven nicht, die 612,4 Tonnen beträgt.