Als Polizist hat er elf Innensenatoren und sechs Polizeipräsidenten überlebt. Er war Mitglied der Republikaner und findet auch heute noch mitunter markige Worte: Nach 22 Jahren tritt der Berliner Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Bodo Pfalzgraf, an diesem Freitag ab. Beim Landeskongress wird der 63-Jährige nicht mehr für den Landesvorsitz kandidieren.1979 kam er als Sechzehnjähriger zur West-Berliner Polizei. Er sei ein Gerechtigkeitsfanatiker gewesen, begründet er das heute. Allerdings habe ihn damals auch die gute Bezahlung gelockt. Auch dass sein Vater als Busfahrer während der Arbeit einmal überfallen wurde, habe eine Rolle gespielt.
„Eine Stunde im Steinhagel“: Berlins Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft tritt ab
Bodo Pfalzgraf war 22 Jahre im Einsatz für Polizisten und starke Kinder. Bei den Linken ist er allerdings nicht so beliebt.






