PfadnavigationHomePolitikDeutschlandMedienberichtNach Drohnenvorfall in Leipzig – Ermittler identifizieren zwei Tatverdächtige mit russischem PassVeröffentlicht am 02.09.2026Lesedauer: 2 MinutenNach dem Drohnen-Anschlag auf den Flughafen Leipzig haben Ermittler Medienberichten zufolge zwei Tatverdächtige mit russischem Pass identifiziert. WELT-Reporter Marco Reinke berichtet.Nach dem Anschlagsversuch auf dem Flughafen Leipzig gibt es offenbar Tatverdächtige. Einem Bericht zufolge handelt es sich um zwei Menschen mit Verbindungen nach Russland. Sie kamen demnach auf unterschiedlichen Wegen nach Deutschland.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenIm Fall des gescheiterten Drohnen-Anschlags auf den Leipziger Flughafen haben die Ermittler nach einem Medienbericht zwei Tatverdächtige identifiziert. Wie die „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR berichten, handelt es sich dabei um einen gebürtigen Russen mit lettischem Pass und einen aktenkundigen Mann aus Belarus mit russischem Pass.Die Journalisten rekonstruieren den Hergang wie folgt:Der erste Verdächtige soll aus Belarus stammen und schon im Baltikum mit Straftaten aufgefallen sein. Dem Bericht zufolge sei er mit einem italienischen Touristenvisum in den Schengenraum eingereist. Das Dokument sei in Minsk ausgestellt worden.Italien kündigte am Mittwoch an, diese Informationen zu prüfen.Der zweite Verdächtige soll als Logistiker und Instrukteur des Anschlags agiert haben. Er soll neben dem lettischen auch einen russischen Pass besitzen. Laut den Recherchen reiste er Ende Juli über den Berliner Flughafen BER ein und fuhr im Anschluss mit einem Mietwagen nach Sachsen. Zwei Tage vor dem vereitelten Anschlagin Leipzig habe er Deutschland wieder über den BER verlassen.Lesen Sie auchOb die beiden Verdächtigen auch gefasst werden können, sei fraglich. In der Vergangenheit hätten sich Drahtzieher bei Sabotagefällen später nicht mehr in Europa aufgehalten.Bei den Ermittlungen hätten am Tatort gefundene DNA-Spuren eine Rolle gespielt, bei denen es Treffer in europäischen Datenbanken gegeben habe. Zudem seien nachrichtendienstliche Informationen eingeflossen, so der Bericht.Lesen Sie auchDie Bundesregierung macht Russland für den misslungenen Anschlag mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte, bei dem Anschlagsversuch seien Sprengstoff und Zündtechnik verwendet worden, die man aus anderen hybriden Operationen Russlands und dessen Krieg gegen die Ukraine kenne. Als Reaktion wurden mehrere Maßnahmen beschlossen, darunter die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und verschärfte Einreisekontrollen für Russen.Russland bestreitet jegliche Verantwortung für den Anschlagsversuch.lay/rtr
Leipzig: Nach Drohnenvorfall – Ermittler identifizieren zwei Tatverdächtige mit russischem Pass - WELT
Nach dem Anschlagsversuch auf dem Flughafen Leipzig gibt es offenbar Tatverdächtige. Einem Bericht zufolge handelt es sich um zwei Menschen mit Verbindungen nach Russland. Sie kamen demnach auf unterschiedlichen Wegen nach Deutschland.













