Russlands Anschlagsversuch mit Drohnen
Warum sich die Bundesregierung jetzt sicher ist
Stand: 01.09.2026 • 19:54 Uhr
Die Spuren des Anschlagsversuchs am Flughafen Leipzig/Halle sollen zu sogenannten Wegwerfagenten eines russischen Geheimdienstes führen. Michael Götschenberg erklärt, wie Ermittler und Bundesregierung zu diesem Schluss kamen.
Bei der Frage, wer steckt dahinter, hielt sich die Bundesregierung drei Wochen lang zurück. Aus gutem Grund. Nur wenige Tage nachdem eine mit Sprengstoff bestückte Drohne am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt worden war, meldete sich die russische Botschaft in Berlin zu Wort. Auf der Plattform X diskreditierte sie den Vorfall als Inszenierung, sprach von einer "hastig zusammengezimmerten Provokation", und zeigte gleichzeitig mit dem Finger auf die Ukraine.
















