Nach der Sabotage des Stromnetzes in Brandenburg hat die Polizei unter anderem Terrorermittlungen eingeleitet. Neben dem Verdacht der Störung öffentlicher Betriebe, des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel werde auch wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung ermittelt, teilte das Brandenburger Polizeipräsidium in Potsdam mit .
Unterdessen daure die Suche nach Beweisen vor Ort weiter an. »Derzeit sind Einsatzkräfte vor Ort, um den Bereich nach weiteren Beweismitteln abzusuchen«, hieß es. Es komme dafür zu Sperrungen. Weitere Informationen könnten zum jetzigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht werden, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden.Der Angriff am Dienstagmorgen hatte zu einer kurzzeitigen Unterbrechung von Stromleitungen geführt. Landesinnenminister Jan Redmann (CDU) geht davon aus, »dass wir da verdammtes Glück gehabt haben«. Demnach brachten die bislang unbekannten Täter »leitfähiges Material« in die Höchstspannungsleitungen ein, was zu Kurzschlüssen führte. Nach jetzigem Stand habe nur einer von mehr als einem Dutzend »raketenähnlichen Gegenständen, die einen Treibsatz hatten«, sein Ziel erreicht, sagte der CDU-Politiker im Innenausschuss des Landtages. Ein Geschoss habe es am Dienstagmorgen geschafft, ein Kabel in die Höchstspannungsleitung zu transportieren, um eine leitende Verbindung mit dem Erdboden herzustellen.










