Stand: 05.09.2026 • 09:41 Uhr
Die Polizei fahndet weiter nach einem Mann, der sich zu Sabotageakten auf das Stromnetz bekannt hat. Nach Anschlagsversuchen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen wurden auch in Sachsen nahe Umspannwerken Sprengvorrichtungen entdeckt.
Nach Sabotageversuchen an Umspannwerken in mehreren Bundesländern fahndet die Polizei weiter nach einem Verdächtigen, der sich in zwei Schreiben zu den Taten bekannt hat. Eine Sprecherin der Polizei Köln bestätigte am Morgen, dass "die Fahndungslage" andauere.
Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 48 Jahre alten Mann aus Gevelsberg bei Hagen im Ruhrgebiet, wie der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) mitteilte.
Der Mann hatte in zwei Schreiben die Verantwortung für versuchte Anschläge auf das Stromnetz rund um die Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe in Brandenburg übernommen, ebenso bekannte er sich zu Anschlägen auf die Stromversorgung bei Gohr, Bergheim-Rheidt, Dormagen und Weisweiler, allesamt in Nordrhein-Westfalen. Die Bekennerschreiben enthalten laut Reul nicht öffentlich bekanntgegebenes Täterwissen.










