Der Generalbundesanwalt erhebt Anklage gegen zwei Mitglieder der „Letzten Verteidigungswelle“. Die sollen beim Brandanschlag in Schmölln geholfen haben.
Zwei Mitglieder der rechtsextremen „Letzten Verteidigungswelle“ wurden nach Durchsuchungen im letzten Jahr angeklagt
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Anfang August wurden gerade erst acht Nachwuchsneonazis der Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“ (LVW) in Hamburg zu bis zu fünf Jahren Haft verurteilt – nun erhebt der Generalbundesanwalt Anklage gegen zwei weitere Mitglieder der Gruppe vor dem Thüringer Oberlandesgericht in Jena.
In den frühen Morgenstunden des 5. Januar 2025 sollen Joel F. und Elias F. zusammen mit zwei bereits verurteilten Mitgliedern zur bewohnten Flüchtlingsunterkunft in Schmölln gezogen sein, um diese anzuzünden. „Dazu schlug die Gruppe ein Fenster ein und versuchte, mit einer Feuerwerksbatterie entzündete Pyrotechnik in das Innere des Gebäudes zu schießen“, heißt es in der Mitteilung der Bundesanwaltschaft vom Dienstag. Der Beschuldigte Elias F. soll das Geschehen abgesichert, Joel F. die Tat gefilmt haben. Ein Feuer sei danach jedoch nicht ausgebrochen. Beide wurden im Juni 2026 festgenommen.








