Die aktuelle Bundespressekonferenz bot ein aufschlussreiches Schauspiel regierungsamtlicher Kommunikation: Einerseits kündigt Bundeskanzler Friedrich Merz martialisch Konsequenzen für die Urheber des Drohnenvorfalls am Flughafen Leipzig/Halle an – „sie werden dafür bezahlen“ –, andererseits weigert sich sein Regierungssprecher Stefan Kornelius beharrlich, auch nur die grundlegendsten Fragen zur Faktenlage zu beantworten. Was bleibt, ist ein bemerkenswerter Widerspruch zwischen politischer Drohkulisse und ermittlungstechnischer Leere.
Drohnenvorfall Leipzig: Merz droht Russland – doch die Beweise fehlen erneut
Nach dem Drohnenfund am Flughafen Leipzig droht Kanzler Merz Russland mit Konsequenzen. Doch die Beweislage ist dünn – wie schon 2025














