Am 17. Juli, irgendwo zwischen zwei Stationen nahe Karlsruhe, kontrollierte ein 26-jähriger Sicherheitsbeamter der Bahn die Fahrten in einem Regionalexpress. Der Zug fährt mit rund 120 Stundenkilometern durch die Nacht, als ein 36-Jähriger, mutmaßlich alkoholisiert, den Kontrolleur schlägt und tritt – bis der Mann aus dem fahrenden Zug stürzt. Der Mann wird lebensgefährlich verletzt. Menschen sind zu Recht erschüttert, die Republik mal wieder entsetzt. Und die Deutsche Bahn beeilt sich mit einer vermeintlichen Konsequenz: Ab dem 1. September kein Bier mehr auf dem Bahnsteig.