Eine breit unterstützte Petition fordert von der Bundesregierung Preisgrenzen für Wohnungen. Trotz Wahlkampf glänzt die Berliner SPD mit Abwesenheit.

Auf der Reichstagswiese in Berlin präsentierte die Kampagne ihre Petition

Timm Kühn

Ein sofortiger Mieterhöhungsstopp für sechs Jahre, eine Absenkung bestehender Mieten auf den örtlichen Durchschnitt und ein Preisdeckel für Neuvermietungen: Die Forderungen, mit denen am Montag 70 Organisationen gemeinsam an die Öffentlichkeit gegangen sind, haben es durchaus in sich. Die Kampagne „Mietendeckel jetzt“ wird unter anderem vom Berliner Landesverband der Grünen, den Linken, der Verdi-Jugend sowie verschiedenen Mietervereinen und Initiativen aus ganz Deutschland getragen.

Auf der Reichstagswiese in Berlin präsentierte die Kampagne im strömenden Regen ihre Petition. Zahlreiche Politiker:innen, vor allem aus der Berliner Landespolitik, die sich mitten im Wahlkampf befindet, zeigten Präsenz. Un­ter­stüt­ze­r:in­nen der Kampagne wollten am Montag aber auch in München, Hamburg, Düsseldorf und Erlangen auf die Straße gehen, um erste Unterschriften zu sammeln.